Über Robert Enke hier noch viele Worte zu verlieren ist überflüssig. Nichts, was nicht schon gesagt oder geschrieben wurde. Allein die bundesweite Trauer und Betroffenheit über seinen Tod sagt über den Menschen Enke schon alles.
Aber ich möchte das Thema Depressionen hier vertiefen, wie ich es an anderer Stelle schon desöfteren getan habe.
Der gestrige Tag war ein dunkler, sehr schwerer Tag für mich. Die Todesnachricht und die Umstände im Fall Enke, haben mich bestürzt. Gestern Abend weinten meine Freundin und ich um diesen Mann und auch um seine Witwe Teresa. Ich habe seit nunmehr fast zwei Jahren nicht mehr geweint. Ein persönlichen Bezug zu diesen Menschen hatten wir nie - und doch haben wir eine große Nähe zu der Problematik.
Meine Lebensgefährtin leidet ebenfalls an Depressionen mit suizidalen Tendenzen. Ich weiß also - zumindest als Betroffener im Umfeld eines erkrankten Menschen - wovon jetzt alle Welt spricht. Dennoch bin ich so weit weg von dem, was ein depressiv erkrankter Mensch durchmachen muss, wie man es sich nur vorstellen kann. Kein gesunder Mensch kann sich in seine solche Lage versetzen. Niemand!
Alles was ich mir jetzt wünsche ist, dass das Thema nun öffentlich (und nicht reißerisch) diskutiert und in den Fokus gerückt wird - und zwar dauerhaft und nicht nur temporär. Damit hätte Robert Enkes Tod letztlich sogar etwas Gutes.
Depressionen zu verstehen wenn man selbst nicht unter ihnen leidet, ist nicht möglich. Diese Krankheit sieht man nicht. Sie kündigt sich auch nicht an. Ebenso wenig helfen Medizin oder bestimmte Verhaltensweisen über depressive Schübe hinweg zu kommen. Das was ich verstehe - als jemand der damit nun seit mehreren Jahren tagtäglich konfrontiert ist - habe ich versucht auszudrücken.
Meine Partnerin weiß es leider Gottes besser. Sie sagte mir gestern, dass der Suizid ein helles Tor ist, durch das man aus der Dunkelheit die einen umgibt flüchten will. Es ist die verzweifelte Suche nach Glück - die Erlösung durch den Tod ist dieses Glück. Man kann als depressiv kranker Mensch nicht einfach nach Hawaii fahren, sich in die Sonne und an den Strand legen und sich dann besser fühlen. Diese Dunkelkeit und Schwere - diese Last der Schwermut - schleppt man überall mit sich herum. Für Viele bleibt da nur ein Ausweg. Robert Enke hat diesen Ausweg gewählt. Nicht weil er eine Wahl gehabt hätte, sondern weil er musste.
Aber ich möchte das Thema Depressionen hier vertiefen, wie ich es an anderer Stelle schon desöfteren getan habe.
Der gestrige Tag war ein dunkler, sehr schwerer Tag für mich. Die Todesnachricht und die Umstände im Fall Enke, haben mich bestürzt. Gestern Abend weinten meine Freundin und ich um diesen Mann und auch um seine Witwe Teresa. Ich habe seit nunmehr fast zwei Jahren nicht mehr geweint. Ein persönlichen Bezug zu diesen Menschen hatten wir nie - und doch haben wir eine große Nähe zu der Problematik.
Meine Lebensgefährtin leidet ebenfalls an Depressionen mit suizidalen Tendenzen. Ich weiß also - zumindest als Betroffener im Umfeld eines erkrankten Menschen - wovon jetzt alle Welt spricht. Dennoch bin ich so weit weg von dem, was ein depressiv erkrankter Mensch durchmachen muss, wie man es sich nur vorstellen kann. Kein gesunder Mensch kann sich in seine solche Lage versetzen. Niemand!
Alles was ich mir jetzt wünsche ist, dass das Thema nun öffentlich (und nicht reißerisch) diskutiert und in den Fokus gerückt wird - und zwar dauerhaft und nicht nur temporär. Damit hätte Robert Enkes Tod letztlich sogar etwas Gutes.
Depressionen zu verstehen wenn man selbst nicht unter ihnen leidet, ist nicht möglich. Diese Krankheit sieht man nicht. Sie kündigt sich auch nicht an. Ebenso wenig helfen Medizin oder bestimmte Verhaltensweisen über depressive Schübe hinweg zu kommen. Das was ich verstehe - als jemand der damit nun seit mehreren Jahren tagtäglich konfrontiert ist - habe ich versucht auszudrücken.
Meine Partnerin weiß es leider Gottes besser. Sie sagte mir gestern, dass der Suizid ein helles Tor ist, durch das man aus der Dunkelheit die einen umgibt flüchten will. Es ist die verzweifelte Suche nach Glück - die Erlösung durch den Tod ist dieses Glück. Man kann als depressiv kranker Mensch nicht einfach nach Hawaii fahren, sich in die Sonne und an den Strand legen und sich dann besser fühlen. Diese Dunkelkeit und Schwere - diese Last der Schwermut - schleppt man überall mit sich herum. Für Viele bleibt da nur ein Ausweg. Robert Enke hat diesen Ausweg gewählt. Nicht weil er eine Wahl gehabt hätte, sondern weil er musste.
