Freitag, 27. November 2009

Heute Abend

... findet die Jahreshauptversammlung des FC Bayern München statt. Langweilig wird's nicht werden, stehen doch große Ereignisse auf der Agenda.

Einerseits wird Uli Hoeneß heute offiziell zum Präsidenten und neuen Aufsichtsratvorsitzenden gewählt - und es endet damit die Ära "Manager Hoeneß", andererseits ist nun auch VW-Tochter Audi mit im Boot. Das beste Ergebnis (Umsatz/Gewinn) in der Vereinsgeschichte wird verkündet und die Zukunft (dank der Audi/Telekom-Deals) wird in rosa Farben gemalt werden.

Christian Nerlinger: Ich glaube schon, dass es ein besonderer Tag für uns alle ist. Die Strukturen im Verein ändern sich. Es wird einem richtig bewusst, was in den vergangenen Jahrzehnten unter Uli Hoeneß aufgebaut wurde. Uli ist eine besondere Persönlichkeit. Ab Freitag wird das Ganze nun in erster Linie nach außen hin neu strukturiert.

Bei dieser Gelegenheit meine Glückwünsche an unseren Uli für den gestrigen Bambi 2009 in der Kategorie "Wirtschaft" - es hätte keinen besseren treffen können.



Mein Tipp für Sonntag: Hannover 96 1, Bayern München 3



Donnerstag, 26. November 2009

Die totale Verunsicherung

Okay, gewonnen - und Dank der Franzosen sogar noch mit der Chance im Duell gegen Turin ins Achtelfinale einzuziehen - zumindest theoretisch. Bemüht waren sie, doch die totale Verunsicherung war den Bayern-Spielern deutlich anzumerken. Einzig der Sturm in Persona Olic und Goméz wirkte als Aktivposten im Bayern-Spiel.

Lahm hinten beschäftigungslos und bei Zuspielen und Flanken so schlecht wie seit Wochen. Van Bommel auffallend emotionslos und ohne Bindung zum Spiel. Schweinsteiger mit ein bisschen Licht und ein bisschen mehr Schatten. Müller hatte gestern ein schwarzen Tag, ihm gelang nahezu nichts. Demichelis und van Buyten kaum richtig gefordert, wirkten dennoch etwas nervös. Pranjic sehr aktiv, aber auch immer wieder mit kleinen Aussetzern im Zweikampfverhalten, ebenso wie Badstuber - die Pfiffe des Publikums gegen Pranjic allerdings, waren für mein Empfinden unberechtigt. Ottl blass wie immer. Ein wenig mehr Schwung im Mittelfeld kam dann im Schlussdrittel durch die Einwechslung von Tymoschtschuk, der zumindest den nötigen Biss und Kampfgeist zeigte. Wieder mal wurde deutlich, dass unser Problem im Mittelfeld liegt - es fehlt der kreative und mutige Geist. Bastian Schweinsteiger ist mit einer solchen Rolle jedenfalls überfordert. Auch gestern merkte man wieder wie bitter das Fehlen von Robben und Ribéry im Spiel zu Buche schlägt.
Für das Endspiel in Turin wird es wohl mit dem Kreativ-Duo auch nichts werden, so dass meine Euphorie sich in Grenzen hält. Juve reicht ein Unentschieden. Dies zu erreichen, darin sind sie kaum zu übertrumpfen. Was wir Anfang Dezember brauchen, ist das nötige Engagement und Glück - einfach nur Glück.

Der mediale Albtraum des gestrigen Abends hieß Johannes Baptist Kerner. Da fällt mir echt nichts mehr ein. Das launige Geplapper von Beckenbauer - wenn auch inhaltsleer wie eh und je - konnte man ja noch mit einem Schmunzeln im Gesicht ertragen. Aber Kerners hysterisches Einfordern von Konsequenzen war einfach des Guten zuviel. Schade, dass auch Kommentator Wolff-C. Fuss hin und wieder in diese Bresche schlug.
Mund abputzen, weiter geht's!

Mittwoch, 25. November 2009

Uns fehlt die Leidensfähigkeit

Gestern Abend sprach Frank Goosen, seines Zeichens Fußballkabarettist und VfL Bochum-Fan viel über die Leidensfähigkeit der Fußballfans im Allgemeinen und die der Anhänger diverser Ruhrgebietsvereine im Besonderen. Unweit des Duisburger Stadions trat Goosen für den guten Zweck, der Unterstützung des finanziell in Schwierigkeiten geratenen Duisburger-Fanprojekts, im Zebrastall auf. Einer wie er wünscht sich aus der Champions League auszuscheiden (0:8 gegen Real Madrid), impliziert dies doch, dass sein VfL überhaupt einmal in die Königsklasse gelangen würde. Auch als Familienvater - Goosen hat zwei Söhne - wird es unangenehm wenn der Sproß die Frage stellt, wie oft der VfL Bochum denn schon Deutscher Meister geworden ist?

Im Gegensatz dazu haben wir Bayern-Anhänger Luxusprobleme. Für uns droht der Weltuntergang sobald wir Gefahr laufen, die Champions League-Finalrunde nicht zu erreichen, oder eben nicht Dauergast auf Tabellenplatz Eins zu sein. Das macht uns schwer zu schaffen, sind wir doch Mittelmäßigkeit so gar nicht gewohnt. Worüber soll man sich auch freuen, wenn man im Mittelfeld der Liga dahindümpelt? Bochumer Anhänger - und nicht nur die - beneiden uns um diesen Luxus (man werfe einen Blick in das Kölner Fan-Forum... auch Backe!).

Aber was scheren uns die anderen? Wir sind der FC Bayern - Mittelmäßigkeit passt so gar nicht zu uns. Zudem fehlt uns die Erfahrung damit umgehen zu können. Meine Therapie lautet also wie folgt: Ich begebe mich am Freitag zum Liga-Spiel Bochum gegen Köln - Not gegen Elend, wenn man so will. Hier treffen zwei Kandidaten aufeinander, die nun wirklich wissen was Erfolglosigkeit bedeutet. Abstiegsgespenst und Perspektivlosigkeit haben Dauerkarten bei diesen Klubs. Vielleicht kann ich mir ein bißchen von dieser Leidensfähigkeit abgucken - und vielleicht habe ich einfach nur Spaß in einem Fußballstadion zu stehen, völlig unabhängig von dem zu erwartenden Gegurke auf dem Platz.

Zurück zu Goosen: Amüsant verpackt der Bochumer Geschichten die der Fußball schreibt und die wir Fans allesamt kennen. Jeder von uns hat Anekdoten dieser Art im Repertoire. Frank Goosen macht daraus gelungene Comedy. Fast zwei kurzweilige Stunden voller Pointen über die Klubs aus den Nachbarstädten wie Gelsenkirchen und... und... äh... Dings, die Männerleidenschaft "Sammelbilder", Nürnberger Fans in der Verwandtschaft und die Proben der 16 Wacker Burghausen-Ultras mitten in der Sommerpause. Für die Leute, die in Zusammenhang mit Fußball länger nichts zu lachen hatten, bot der gestrige Abend heitere Zerstreuung und viele simple wie schöne Fußballwahrheiten. Was wäre der Fußball ohne die Leiden der Fans?!
Als wir nach der Veranstaltung vom Parkplatz rollten, lief im Radio Grönemeyer's "Bochum". Vermutlich hat sich das ein Mann namens Frank G. aus B. zuvor beim WDR gewünscht.

Dienstag, 24. November 2009

Zeitspiel

Ich bin zur Zeit zu beschäftigt um auf alle Gerüchte, Prognosen, sowie auf das Spiel von Sonntag hier ausführlich reagieren zu können.
Was vom Sonntagsspiel gegen LEV bleibt, ist der äußerst fade Beigeschmack, dass es zahlreiche Idioten in der Arena gibt, die ihre Energie darauf verschwenden die Mannschaft, den Trainer, den Vorstand auszupfeifen und sich im wahrsten Sinne des Wortes abzuwenden, statt das zu tun was man als echter Fan zu tun hat: Unterstützen bis der Arzt kommt.

Am Mittwoch geht's gegen Maccabi Haifa in der Champions League. Von einem Sieg (egal wie!) gehe ich aus - sonderlich optimistisch, was das Verbleiben in der CL angeht, bin ich allerdings nicht.

Mein Tipp: Bayern 2, Haifa 0


Ich muss ein hier bisschen auf Zeit spielen, da ich frühestens Anfang nächster Woche zu einer Rückbetrachtung der Jahreshauptversammlung und des Spiels gegen Hannover kommen werde.

Montag, 23. November 2009

Weil Samstag ist

Frank Goosen hilft dem Fanprojekt Duisburg. Dienstagabend im Zebrastall, Magarethenstr. 16-18, 47045 Duisburg (in unmittelbarer Nähe der MSV-Arena). Eintritt 12,- Euro. Ich werde vor Ort sein und mir das angucken.

Freitag, 20. November 2009

Waldis WM-Club oder die Ritter der Schwafelrunde

Nach dem Spiel gegen die Elfenbeinküste am Mittwochabend lud Waldemar Hartmann seine Gäste in die Veltins Arena ein - es sollte, so proklamierte er, ein etwas anderer WM-Club sein als üblich. Geschuldet war dies dem Suizid Robert Enkes, seines Zeichens Nationaltorhüter. Hartmanns Gäste, SZ-Redakteur Leyendecker; Bärbel Schäfer; Hansi Müller und DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach, boten dann ein komprimiertes Sammelsurium an Phrasen und Plattitüden, wie man sie schon zu genüge tagelang in den Tageszeitungen lesen konnte. Es war der hoffnungslose Versuch sich mit dem Thema Depression auseinander zu setzen, ohne sich der eigentlichen Thematik wirklich zu nähern. Die größte Ahnungslosigkeit aber präsentierte der Moderator und Gastgeber selbst. Vorbereitung hat so jemand wie Waldi Hartmann nicht mehr nötig.

Frau Schäfer warf das Schlagwort "Antriebslosigkeit" in die Runde, ein Indiz dass sie zumindest das profunde Bildzeitungsfachwissen aufgeschnappt hatte. Immerhin hatte sie damit schon mehr Recherche betrieben als Waldemar Hartmann. Herr Leyendecker von der Süddeutschen geißelte die Medien, welche die ersten Bilder von der Unfallstelle zeigten. Dumm nur, dass auch sein Blatt sich dieser voyeuristischen Form der Berichterstattung in aller Regel bedient. Wer im Glashaus sitzt.
Richtig erschreckend war allerdings der Auftritt von Wolfgang Niersbach - immerhin hätte man dem hohen Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes zugetraut, dass er in den vergangenen Tagen tiefer in die Problematik dieser Krankheit eingetaucht wäre. Erhellende Einblicke aber hatte er keine zu bieten. Der Druck im Profisport ist hoch, wir alle dürfen aber nicht vergessen, dass dort junge Männer knapp über Zwanzig auf dem Rasen stehen - was man halt so sagt, wenn das alle anderen vor ihm auch schon gesagt haben. Unbegreiflich schien es Niersbach, dass Enke zwar kurz nach dem Tod seiner zweijährigen Tochter professionell wieder das Tor hütete, aber dann doch irgendwann freiwillig aus dem Leben schied. Doch gerade der Fußball war es, der Robert Enke im Leben verankert hatte. Es war das Einzige, was ihn noch am Leben festhalten ließ. Der Druck dieser Leistungsgesellschaft war nicht der Grund für Enkes Entschluss. Nein Herr Niersbach, so einfach lassen sich Depressionen leider nicht erklären.

Moderator Waldi Hartmann brachte dann noch das Fußball-Tabu Homosexualität in Zusammenhang mit der Krankheit Depression. Ein kühner Schritt - oder wollte er uns damit sagen, dass Schwulsein krankhaft ist? Hoffen wir nur, dass er diesem Thema nicht auch eine ganze Sendung widmen wird, ohne sich vorab mit dem Thema zu beschäftigen.

Einzig die Tatsache der Geheimhaltung Robert Enkes Krankheitsbildes war der öffentlichen Aufmerksamkeit auf seine Person geschuldet. Hätte Nationaltrainer Löw sich für Enke als Nummer Eins im Tor entschieden, wenn er von dessen Depressionen gewusst hätte? Das glaube ich kaum - und Löw würde uns heute vermutlich nicht ehrlich darauf antworten können. Auf solche Fragen wartete man in der WM-Club-Runde vergebens.

Enkes Entschluss war keine Wahl zwischen zwei Möglichkeiten. Einerseits wollte er die Belastung von seiner Familie nehmen, andererseits hielt ihn selbst nichts mehr im Leben. Den Druck des Sports hat er gebraucht, denn das hat ihn von seiner eigentlichen tagtäglichen Hölle ablenken können. Leistungsdruck hat mit Depressionen nichts zu tun. Der Suizid ist keine Wahl - es ist der einzige Weg. Sterben will so jemand nicht, er will nur noch tot sein.

Depressiv kranke Menschen gibt es in allen Berufsbildern und Gesellschaftsschichten, hatte wenigstens Bärbel Schäfer erkannt. Das war der einzig vernünftige Satz am Mittwochabend. Es war ein WM-Club wie immer - und alles andere als unüblich - viel Geschwafel, wenig Gehaltvolles.

Die Depression gibt es seit Jahrhunderten auf jedem Kontinent und in allen Altersklassen. Sie ist laut Weltgesundheitsbehörde in zehn Jahren die Nummer Eins bei den Volkskrankheiten weltweit. Noch vor dem Krebs.
Schätzungsweise 4 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter diesem Krankheitsbild - die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. Die Symptome sowie Auslöser einer Depression sind individuell verschieden. Von über 10.000 Suiziden allein in Deutschland jährlich, kann man der Depression die Masse zuschreiben (bis zu 70 Prozent). Es kann jeden Menschen zu jeder Zeit treffen.
Wenn Waldemar Hartmann diesem Thema schon einen solchen Schwerpunkt einräumt, wäre es verantwortungsvoller gewesen, er hätte sich des Themas ernsthaft angenommen. So aber bleibt ein mächtig schaler Nachgeschmack.

Mittwoch, 18. November 2009

Leverkusen kommt

Am Sonntag trifft der FC Bayern auf den derzeitigen Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen. Nach Robert Enkes Tod ist der Schritt zurück in den Fußballalltag nicht einfach. Aber ich habe - so gut es mir möglich war - meinen Gefühlen hier Ausdruck verliehen, damit soll es dann auch erstmal gut sein.

Die Begegnung gegen Leverkusen ist Anlass für mich eine kleine Zeitreise ins Jahr 1981 zu unternehmen.
Vor 28 Jahren kam es zu der gleichen Begegnung, auch wenn die Voraussetzungen ganz andere waren. Damals kamen die Leverkusener im August nach München, zum frisch gebackenen Deutschen Meister - es war der erste Spieltag der Saison 1981/82.

Der damalige Bayern-Präsident Willi O. Hoffmann lobte im Bayern-Magazin überschwänglich das "Pal-System" von Trainer Pal Csernai - nur zwei Jahre später rebellierte die Mannschaft gegen Csernai, der Trainer wurde entlassen und das "Pal-System" war Geschichte.

"Fast alle Bundesligaklubs, selbst die deutsche Nationalmannschaft, versuchen unseren "kooperativen Führungsstil" und unsere Spielweise (das Pal-System von Trainer Csernai) zu übernehmen."

(Willi O. Hoffmann aus "Der Brief des Präsidenten", Bayern Magazin Nr. 8/33. Jhg.)

Bayern hatte die siebte Meisterschaft errungen und traf nun zum Bundesliga-Auftakt auf die Mannschaft, die in der Vorsaison 3:0 durch drei Tore von Arne Larsen-Ökland gewann. Eine Niederlage, die den unrühmlichen Höhepunkt einer zwischenzeitlichen Flaute darstellte. Bayern lieferte daraufhin eine Glanzleistung nach der anderen ab und holte letztendlich den Meistertitel vor dem HSV.

Mit den Leverkusenern hatten die Bayern also noch eine Rechnung offen. Vor 26.000 Zuschauern im Olympiastadion gewann der FCB mit 6:2 (Halbzeitstand 5:1, was dem Prominenten-Tipp von Wolfgang Overath entsprach). Die Bayern-Tore schossen Breitner (2), Rummenigge, Niedermayer, Dremmler und Dieter Hoeneß.
Im Aufgebot der Gäste standen Spieler wie Dietmar Demuth, Jürgen Gelsdorf, Peter Hermann, Jürgen Glowacz, Arne Larsen-Ökland, Peter Szech, Dieter Herzog und Thomas Hörster.
Ökland, der Norweger mit Schuhgröße 38, hatte in der Vorsaison seinen vierten Treffer vom Schiedsrichter aberkennen lassen, als die Bayern sich den Ball schon zum Anstoß bereit gelegt hatten. Der Ball war nur ans Außennetz gegangen. Breitner und Rummenigge bedankten sich daraufhin per Handschlag bei Ökland für dessen Fairness.

Im Bayern-Magazin vom 8. August 1981 wurden die Spieler des Gegners noch "Chemiker" genannt und die Anschrift des Vereins mit Carl-Duisburg-Straße angegeben. Gemeint war allerdings Carl Duisberg.
"Jungschauspielerin" Dolly Dollar outete sich als Bayern-Fan und eine Wahrsagerin prognostizierte den Bayern Meistertitel und Europapokal. Beides erreichte der Klub nicht (Meister wurde der HSV und im Landesmeister-Finale in Rotterdam verlor der FCB äußerst unglücklich gegen Aston Villa).
Teuerster Neuzugang der Saison 81/82 war mit 950.000 DM Asgeir Sigurvinsson.

Bayern München hatte in der Vorsaison nach drei Jahren erstmals wieder eine positive Transferbilanz erreicht und man dachte über die Gründung eines Jugend-Fußballinternats nach.
Die Meister-Tipps der Prominenten für die neue Saison liefen natürlich allesamt auf den FC Bayern hinaus (Max Merkel, Iris Berben, Walter Röhrl, Sepp Maier, Roberto Blanco etc.). Einzig Otto Waalkes tippte zunächst auf den FC Emden.

Bei Sport-Scheck kostete das Bayern-Trikot übrigens zu der Zeit zwischen 53 und 59 DM. Die Eintrittspreise für das Olympiastadion lagen zwischen 10 bis 30 DM. Für Schlagerspiele wurden Top-Zuschläge erhoben. Die Dauerkarte für ein Bayern-Mitglied kostete 75.- DM pro Saison (Stehplatz), für Nichtmitglieder 150.- DM. Die Redaktion des Bayern-Magazins leitete übrigens ein gewisser Markus Hörwick.

Weniger als das Ergebnis von 6:2 beeindruckte die Art und Weise des Heimsieges gegen Leverkusen. Die Bayern zauberten, glänzten mit Traumkombinationen und pausenlosem Sturmlauf. Kabinettstückchen vom Duo "Breitnigge" am Fließband.


An diesem Wochenende sind die Voraussetzungen völlig andere. Bayern tritt nicht als Meister an - und darf sich als Tabellenachter derzeit in der Krise wähnen. Leverkusen hingegen führt die Liga selbstbewusst an - und selten war die Chance so groß in München zu gewinnen wie zur Zeit.

Eine Trotzreaktion des FCB muss jetzt kommen. Den Abstand von sechs auf drei Punkte zu verringern und dran bleiben ist alles was jetzt zählt. Verlieren die Gastgeber, bleibt die Unruhe und verringert sich die Chance den Weg zurück an die Tabellenspitze einzuschlagen. Ein Sieg gegen den Ersten ist Pflicht!

Mein Tipp: Bayern 3, Leverkusen 1